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Inhaltsverzeichnis zur Obstbaum Post

Obstbaum Post 2015

Obstbaum Post 2014

Obstbaum Post 2013

Obstbaum Post 2012

Obstbaum Post 2011

Obstbaum Post 2010

Obstbaum Post 2009

Obstbaum Post 2008

Obstbaum Post 2007

Obstbaum Post 2006

Obstbaum Post 2005

Obstbaum Post 2004

Obstbaum Post 2003

Obstbaum Post 2002


Obstbaum Post 2015

Sehr geehrte Kundin
Sehr geehrter Kunde


die Erntezeit neigt sich dem Ende zu, der Blattfall beginnt und mit den Blättern legt sich auch die Herbstruhe über die Obstgärten. Zeit für die jährliche Obstbaum-Post und den Blick zurück auf das Obstjahr.
Die Ernte war in diesem Jahr eine wahre Freude. Nicht nur die Kirschen haben uns im Sommer mehrheitlich mit reicher Ernte verwöhnt, auch außergewöhnlich viele Apfel-, Birn- und Pflaumenbäume bogen sich unter ihrer köstlichen Last. Sollten Ihnen die Früchte einmal zu viel werden, so gibt es die Möglichkeit, aus Ihren Früchten Ihren eigenen, leckeren Saft pressen zu lassen. In Lübeck wird das von der Erlebnismosterei und der Satower Mosterei angeboten. Welche Mostereien es darüber hinaus in unserer Region gibt, erfahren Sie beim NABU. Die Links zu den entsprechenden Internetseiten finden Sie am Ende der Obstbaum-Post.

Das Obstjahr fing an mit einer Blüte, die an Pracht und Fülle der Letztjährigen nichts nachstand. Lediglich die früh blühenden Äpfel und späten Birnen mussten einige teilweise stürmische Regentage in der Blüte einstecken, ansonsten war die Witterung für die Befruchtung beim Steinobst sehr gut, bei den Äpfeln ausreichend.
War der Frühling schon etwas trockener als sonst, so mussten die Bäume im Frühsommer und insbesondere im Juni eine kritische Phase von Trockenheit und Hitze durchstehen. Teilweise kam die Hitze sehr plötzlich mit enormen Temperatursprüngen, so dass Verbrennungen an den Blättern entstanden. Den Sonnenbrand erkennt man an der rötlich-violetten, flächigen Verfärbung der Blätter, die mit der Zeit bräunlich nekrotisch wird. Derartige Verbrennungen beeinträchtigen zwar die Photosyntheseleistung der Bäume, stellen aber für diese keine ernsthafte Bedrohung dar.
Durch diesen trockenen Witterungsverlauf konnte der Schorfpilz, der im letzten Jahr noch massenhaft die Kernobstbäume befallen hat, sich kaum entwickeln, so dass sich die Schäden an den Früchten, Blättern und Trieben in Grenzen hielten.
Anders verhielt es sich in diesem Jahr mit dem echten Mehltau. Dieser ist im Gegensatz zum Schorfpilz und vielen anderen Pilzarten ein „Schönwetterpilz“ und kann sich bei warmer und trockener Witterung über sehr kurze Vermehrungszyklen epidemieartig verbreiten.
Dies führte bei den anfälligen Sorten zu einem starken Befall, zu erkennen am weiß-gräulichen, mehligen Belag auf den jungen Blättern und Trieben. An den älteren Blättern ist das Befallssymptom unspezifischer und zeigt sich durch eine wellige Deformierung und eine gelbliche Aufhellung der Blätter. Starker Befall führt u.a. zum vorzeitigen Blattfall der infizierten Triebe. Glücklicherweise verhindert unser norddeutsches Klima, dass der Mehltaupilz bei uns größere Schäden anrichten kann. Darüber hinaus ist das Entfernen der infizierten Triebe durch einen regelmäßigen Obstbaumschnitt die wichtigste vorbeugende Maßnahme, um die Ausbreitung des Pilzes einzudämmen.

Herr Bühler unterstützt mich auch weiterhin bei der Pflege Ihrer Bäume. Viele von Ihnen haben schon gar nicht mehr damit gerechnet, dass Herr Bühler noch weiter Obstbäume in Lübeck schneidet und so gab es immer wieder freudige Überraschungen, wenn wir zusammen bei Ihnen aufgetaucht sind. Auch in diesem Winter wird Herr Bühler mich wieder begleiten, entsprechend den neuen Lebensschwerpunkten und den nachlassenden Kräften etwas weniger als früher.
Ich freue mich sehr diesen Prozess der Übergabe noch weiter mit Herrn Bühler gemeinsam gehen zu können, denn die Art und Weise, wie ich mit meinen neuen Anliegen und Ideen durch die erfahrene Begleitung von Herrn Bühler in die Arbeit hineinwachsen kann, empfinde ich als sehr fruchtbar und unterstützend. Ich bin dankbar für die Lebensqualität, die ich so immer wieder in meiner Arbeit erleben darf.

Um dem größer werdenden Bedarf gerecht zu werden, wird uns in diesem Winter auch Herr Arnsberg zeitweise begleiten. Herrn Arnsberg hat langjährige Erfahrung im Obstbaumschnitt und ich habe seine Arbeit durch viele gemeinsame Tätigkeiten schätzen gelernt, wie z.B. in der Gestaltung der bundesweiten Fortbildung des Pomologen Vereins in Obstgehölzpflege. So bin ich froh die Unterstützung eines ausgewiesenen Experten für die Pflege Ihrer Bäume gewinnen zu können.
Zusammen mit Herrn Bühler biete ich einen Kurs für Obstbaumschnitt an. Dabei geht es uns primär darum, Ihr Verständnis und Ihren Blick zu schulen, mit dem Sie den Baum „lesen“ können. Dies ist die erste wichtige Voraussetzung, um erlerntes Handwerkzeug im Obstbaumschnitt dann auch richtig anzuwenden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite und für Fragen können Sie sich gerne an mich wenden.

Wenn Sie in diesem Winter Ihre Apfel- oder Birnbäume geschnitten haben möchten, bin ich Ihnen dankbar, wenn Sie mich durch eine frühzeitige Information in meiner Arbeitsplanung unterstützen. Sie haben die Möglichkeit, schon ab Oktober bei mir den Bedarf bei Ihren Bäumen vorzumerken. Kernobstbäume (Apfel / Birne / Quitte) schneide ich ab Blattfall im November den ganzen Winter bis in den April.

Ich danke Ihnen für Ihre Offenheit und Ihr Vertrauen, mit dem Sie mir als Nachfolger von Herrn Bühler begegnen, wünsche Ihnen noch einen schönen Herbst und grüße Sie freundlich,

Ingmar Kruckelmann

Hilfreiche Links zu Mostereien in Lübeck und Umgebung:

www.erlebnismosterei.de
www.mosterei-luebeck.de
www.nabu.de/natur-und-landschaft/landnutzung/streuobst/service-und-adressen/05812.html


Obstbaum Post 2014

Sehr geehrte Kundin
Sehr geehrter Kunde


ich freue mich ganz besonders, Ihnen als Nachfolger von Walter Bühler die erste Obstbaumpost zu schicken, die einige wichtige Neuigkeiten und interessanten Themen beinhalten wird. Nachdem ich durch die gemeinsame Arbeit mit Hr. Bühler im vergangenen Winter in den Betrieb hineinwachsen konnte, gehen Hr. Bühler und ich nun den nächsten Schritt im Übergabeprozess und ich übernehme die Koordination. Für Sie bedeutet das, dass Sie sich für die Absprache von Baumschnitt-Terminen etc. ab jetzt an mich wenden dürfen. Die neuen Kontaktdaten finden Sie auf der Startseite meiner Homepage.
Zur Lage der Obstbäume
Das Obstjahr 2014 begann früh und verheißungsvoll mit einer prachtvollen Blüte. Die Befruchtung wurde dann jedoch durch kühle oder nasse Witterungseinbrüche gebremst, so dass der derzeitige Fruchtbehang beim Kernobst eher eine mittlere Ernte als einen Massenertrag erwarten lässt.
Gerade viele Apfel- und Birnbäume haben stark mit dem Pilzbefall zu kämpfen. Insbesondere der Schorfpilz hatte in diesem Jahr ideale Infektions- und Wachstumsbedingungen, so dass die Blätter und Früchte der anfälligen Sorten einen traurigen Anblick bieten. Die Witterung fördert jedoch nicht nur die Pilze sondern auch das Baumwachstum, so dass insbesondere die vitaleren Bäume den Pilzen „davon wachsen“ können. Der Befall stellt keine ernsthafte Bedrohung für die Bäume dar, er ist eher als eine Bremse einzustufen. Die Bedingungen für einen Befall mit der Spitzendürre (Monilia) sind für Apfelbäume selten günstig. Dieses Jahr haben sie aber gepasst. Das schlagartige Welken der befallenen Kurztriebe nach der Blüte bot manchem/mancher BaumliebhaberIn einen erschreckenden Anblick. Glücklicherweise kann der Baum den Pilz abschotten, so dass es beim Befall der Triebspitzen bleibt und nur seltener ganze Astpartien welken. Um das Fortschreiten des Pilzes und eine Neuinfektion zur nächsten Blüte einzudämmen, ist das Entfernen befallener Pflanzenteile sehr förderlich. Dazu zählen auch die Fruchtmumien, die nach der Ernte im Baum verbleiben. Schwierigkeiten haben derzeit die Walnussbäume. Der erste Austrieb fiel gebietsweise einem Spätfrost zum Opfer - ein Rückschlag, den die Walnussbäume in den letzten Jahren häufiger einstecken mussten. Als Folge davon sieht man abgestorbene Triebe und Astpartien im Baum und eine insgesamt lichtere Krone.
Da mein Betrieb die Umsatzgrenze überschritten hat, unter der man von der Umsatzsteuer befreit wird, kann ich Ihnen nicht wie bisher meine Leistung steuerbefreit zur Verfügung stellen. Ab dem 1. Januar 2015 muss ich Ihnen für jede erbrachte Leistung die übliche Umsatzsteuer von 19 % berechnen.
Wussten Sie, dass Sie im Gegenzug 20 % der Rechnungssumme von ihrer Einkommenssteuer abziehen können? Dies gilt bis zu einem steuermindernden Betrag von 4.000 €/Jahr für haushaltsnahe Dienstleistungen und zusätzlich bis zu einem Betrag von 1.200 €/Jahr für haushaltsnahe Handwerkerleistungen. Für nähere Informationen fragen Sie Ihre SteuerberaterIn oder informieren Sie sich unter www.gesetze-im-internet.de/estg/__35a.html.
Um den Preisanstieg durch die Umsatzsteuer etwas moderater zu gestalten, werde ich meinen Stundenlohn im Jahr 2015 um 10% reduzieren und erst im Jahr 2016 die Reduzierung wieder aufheben.
Am 05. Oktober dieses Jahres von 10-17 Uhr wird wieder ein Apfelfest in der St. Jakobikirche Lübeck stattfinden. Dort wird u.a. mit Jens Meyer ein ausgezeichneter Sortenbestimmer vor Ort sein und mitgebrachte Fruchtproben (mindestens fünf ausgereifte und gut besonnte Früchte) auf ihre Sorte überprüfen. Wir werden dort das Thema Obstbaumpflege vertreten, um mit anschaulichen Informationen das Bewusstsein für die Bedeutung der Obstbaumpflege zu fördern.
Wenn Sie in der kommenden Zeit Ihre Steinobstbäume - oder im Winter (ab dem Laubfall) Apfel- und Birnbäume - geschnitten haben möchten, bin ich Ihnen dankbar für frühzeitige Information.
Vor einem Jahr habe ich angefangen, die Aufgabe des Obstbaumschnittes in Lübeck von Walter Bühler zu übernehmen. Wenn ich nun zurückblicke, dann spüre ich vor allem eine große Dankbarkeit für diese schöne Arbeit, für die fruchtbare Zusammenarbeit mit Hr. Bühler und für das von Ihnen entgegengebrachte Vertrauen.
So ist nun mein Anliegen, auch in Zukunft Ihre Wünsche und meine Fachkenntnisse möglichst optimal zu verbinden, auf dass unsere Arbeit Früchte trägt! Ich danke Ihnen für Ihr Interesse an der Obstbaum Post, wünsche Ihnen eine gute Zeit und grüße Sie freundlich.

Ingmar Kruckelmann


Obstbaum Post 2013

Sehr geehrte Kundin
Sehr geehrter Kunde


wie schnell ein Jahr vorbei sein kann! Vieles hat sich getan. Für die Obstbaum Post wichtig ist, dass ich mich meinen nachlassenden Kräften und neuen Lebensschwerpunkten anpassen möchte. Im nächsten Winter wird mich mein Nachfolger Ingmar Kruckelmann meistens begleiten. Im Winter 2014 / 2015 übernimmt er dann die Koordination und ich begleite ihn zeitweise. Wir arbeiten weiter zusammen mit den Netzwerk Kollegen, die mich im letzten Winter vertreten haben. Wenn Sie mit der Arbeit meines Stellvertreters zufrieden waren, laden Sie ihn gerne für kommende Arbeiten wieder ein. Dies ist nun die letzte Obstbaum Post aus meiner Feder (meinem Computer), die Obstbaum Post 2014 bekommen Sie dann aus dem Computer meines Nachfolgers.

Ingmar Kruckelmann:
Aufgewachsen in der Hofgemeinschaft Gut Rothenhausen habe ich schon früh einen engen Bezug zur Landwirtschaft entwickelt. In meiner Ausbildung und Arbeit als Gemüsegärtner bin ich meiner Vorliebe für den Pflanzenbau nachgegangen und habe die dabei gemachten Erfahrungen anschließend im Studium der "Ökologischen Landwirtschaft" vertieft. Dabei habe ich mich mit Begeisterung auf die Pflege der landschaftsprägenden Obsthochstämme und den Garten- und Selbstversorger-Obstbau spezialisiert. Mein Handwerkzeug im Obstbaumschnitt habe ich bei Hans-Joachim Bannier und Jan Bade gelernt, zwei führenden Obstbaumpflegern in Deutschland. Vertiefen konnte ich mein Wissen dann Jahr für Jahr durch eigene Erfahrungen und den Austausch in der AG Obstgehözpflege des Pomologen-Vereins. Bevor ich mich nun als Obstbaumpfleger selbständig gemacht habe, war ich ein Jahr auf dem Hof Medewege im Obstbau und habe Demeter-Äpfel angebaut.

  • Einige Obstbaumschneider und Baumpfleger haben glücklicherweise in den letzten Jahren eine fundierte Ausbildung in Obstbaumpflege entwickelt, so dass jüngere Menschen in dieses Arbeitsgebiet eingeführt werden können und diese Arbeit wieder vermehrt qualifiziert angeboten werden kann. Interessierte Gärtner, Baumpfleger oder andere Baumfreunde, die sich in Obstbaumpflege weiterbilden möchten, können sich informieren unter www.pomologen-verein.de/arbeitsgruppe-obstgehoelzpflege.
  • Die Erlebnis-Mosterei Lübeck ist umgezogen. Die neue Anschrift lautet: Kronsforder Landstrasse 331 / 333 23560 Lübeck www.erlebnismosterei.de
  • Wenn Sie in der kommenden Zeit Ihre Steinobstbäume - oder im Winter Apfel- und Birnbäume - geschnitten haben möchten, bin ich Ihnen dankbar für frühzeitige Information.

Ich hoffe, dass Sie gut durch die Zeit gekommen sind und freue mich auf unsere Begegnung im nächsten Winter oder zu einer anderen Zeit.

Mit freundlichen Grüssen


Obstbaum Post 2012

Sehr geehrte Kundin
Sehr geehrter Kunde


Eine Obstbaum Post zu einer ungewöhnlichen Zeit hat einen ungewöhnlichen Inhalt.

Bevor ich ganz alt werde, möchte ich mich in meinem Leben noch mit Themen beschäftigen, die mehr Zeit und Aufmerksamkeit brauchen, als dass ich sie so nebenher mitlaufen lassen könnte.

Ich habe seit längerem entschieden, nach der Schnittsaison 2011 / 2012 ein Sabbatjahr zu machen und beschreibe Ihnen, wie ich meine Vertretung bis Sommer 2013 geregelt habe.

In der letzten Schnittsaison habe ich ein Netzwerk aufgebaut und Kollegen in Obstbaumschnitt weiter ausgebildet.

Die Koordination der Aufträge macht mein Freund und Garten- u. Landschaftsbauer
Christian Wruck. Schönböckener Hauptstraße 41a, 23556 Lübeck, Tel. 0451 89 38 32, E-Mail Adresse: c.wruck.galabau@t-online.de

Er wird Aufträge selber ausführen oder an Kollegen aus dem Netzwerk weiterleiten. Falls Sie im letzten Winter bei der Arbeit in Ihrem Garten die Adresse von einem Kollegen aufgeschrieben haben, können Sie ihn auch direkt ansprechen.

Bitte rufen Sie bis zu meiner Obstbaumpost 2013 nicht mehr die 604 406 an, außer, Sie möchten mit Mayoni Behrens sprechen. Über meine E-Mail Adresse bin ich weiter für Sie erreichbar. Im Verlauf von ca. einer Woche werde ich Ihre Anfragen beantworten.(walter-buehler@gmx.de)

Meine Kollegen werden die Arbeiten nicht zum gleichen Preis anbieten können wie ich. Die Rechnungsstellung werden sie an ihren betrieblichen Erfordernissen orientieren.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit - Sie hören spätestens im Sommer 2013 wieder von mir -
und grüße Sie freundlich.


Obstbaum Post 2011

Sehr geehrte Kundin
Sehr geehrter Kunde

Ich freue mich, dass Sie sich auch dieses Jahr Zeit nehmen für die Obstbaum Post.

Die Themen dieser Obstbaum Post sind:

„ Allgemeine Lage“,
Massenbehang und Obstbaumschnitt
Obstannahmen in Lübeck und Groß Grönau
Informationen zu meinem Kleingewerbe.

Allgemeine Lage
Die meisten Obstbäume haben die extremen Witterungsverhältnisse dieses- und der letzten Jahre weggesteckt.
Den nasskalten Vorwinter und den lang anhaltende Frost ohne Schneedecke haben einige, im Boden überwinternde "Schadinsekten", wegen Verpilzung und Erfrieren nicht überlebt. Vor allem der Madenbefall an Kirschen und Zwetschgen war dieses Jahr an den meisten Bäumen schwächer, so dass gut Kirschen und Zwetschgen essen war. Wie heißt es in Norddeutschland: Wat den een sien Uhl is den annern sien Nachtigall.
Die Befruchtungssituation beim Steinobst ( Kirschen / Pflaumen etc.) war mehrheitlich perfekt, was bei einigen Bäumen zu Überlastungen geführt hat.
Bei den Apfelbäumen sind - im Raum Lübeck - jüngere Boskoopbäume mit früherer Blüte bei der Befruchtung meist leer ausgegangen, die andern Sorten tragen mehrheitlich gut.
Viele Früchte sind in diesem Jahr aufgerissen. Die Fruchtschale ist während der langen Trockenheit fest geworden und konnte sich nicht mehr ausdehnen als das große Wasser kam und die Bäume freudig die Früchte tränken wollten. In Risse kommt natürlich Fäulnis, aus die Maus.
Die Birnbäume sind dieses Jahr ein wahrer Augenschmaus. Dem Gitterrostpilz hat dieses Frühjahr so zugesetzt, dass es fast keine Infektionen gab. Wieder einmal Freude an Birnen tut gut. Birnen - und Quitten - eignen sich hervorragend zum Mosten, wenn der Ertrag zu groß ist.

Massenbehang und Obstbaumschnitt
Wildfruchtbäume haben immer kleine Früchte, so dass die Bäume auch einen Vollertrag tragen können. Durch die menschliche Zuchtkunst haben sich die Größe und somit das Gewicht der Früchte sehr verändert. Die Gehölze haben diese Entwicklung nicht im gleichen Masse mitgemacht und können ohne menschliche Hilfe die Lasten bei Massenbehang nicht selber tragen. Bei Zwetschgen und Pflaumen gab es dieses Jahr durch den schweren Behang viele Astbrüche. Die Versuchung ist groß, durch stärkeren Rückschnitt dem Astbruch in ähnlichen Situationen vorbeugen zu wollen. Stark geschnittene Obstbäume reagieren aber mit übermäßigem Wachstum, was den Pflegeaufwand erhöht und die Fruchtbarkeit beeinträchtigt. Um den Baum für die Durchschnittsjahre ausgeglichen zu halten, sollte auf einen starken Rückschnitt verzichtet werden. Nutzen Sie die Zeit der Durchschnittsjahre für Überlegungen, wie Sie dem Baum beim nächsten Massenertrag - der mit Sicherheit kommt - mit Stützen oder Bändern die Last tragen helfen können.

Obstannahmen in Lübeck und Gross Grönau
Nähe Malmöstraße / Genin: www.erlebnismosterei.de (eigener Saft ab 50 kg)
Flora Nova: www.satower-mosterei.de (meistens mittwochs mobile Saftpresse)
Aeschlimann Gross Grönau: samstags 13 – 17 Uhr / montags 10 -17 Uhr / bis 12. November
Teilweise mit Voranmeldung.
Informationen zu anderen Mostereien in der Umgebung von Lübeck finden Sie in der Obstbaumpost 2008 unter dem Titel Obstabgabe und Apfelsaft. Evtl. haben sich in der Zwischenzeit bei diesen Anbietern die Bedingungen geändert. Wenn Sie die Kartonboxen für die Folienbeutel sauber und trocken lagern, können sie mehrmals für den eigenen Gebrauch verwendet werden. Der Anbieter darf aus hygienischen Gründen die Boxen nicht zurücknehmen wie z.B. Pfandflaschen. Die Folienbeutel können nur einmal benutzt werden.

Informationen zu meinem Kleingewerbe
In der kommenden Schnittsaison werde ich immer wieder mit Mitarbeitern unterwegs sein, die ich in Obstbaumschnitt einführe. Für die Berechnung schätze ich die Zeit, die ich für die Arbeit allein gebraucht hätte. Bei Interesse sind Sie herzlich eingeladen, bei meinen Ausführungen dabei zu sein.
Für einige Kundinnen und Kunden ist die Entsorgung des Schnittholzes nicht selber machbar. Auf Ihren Wunsch kann ich das Aufräumen und Abfahren der Äste mit anbieten.
Sie können die Obstbaum Post der früheren Jahre in meiner Internetseite nachlesen. Es ist immer noch interessant, aber nicht mehr alles gültig, was ich früher geschrieben habe.
In meiner Internetseite finden Sie auch eine Checkliste für die Vorbereitung eines Baumkaufs. Wenn Sie mit der Checkliste vorbereitet in ein Gartencenter oder in eine Baumschule gehen, haben Sie eine gute Gesprächsgrundlage.

Ich danke Ihnen für Ihr Interesse an der Obstbaum Post, wünsche Ihnen einen schönen Herbst
und grüße Sie freundlich.


Obstbaum Post 2010

Sehr geehrte Kundin
Sehr geehrter Kunde

Ich freue mich, dass Sie sich auch dieses Jahr Zeit nehmen für die Obstbaum Post.

Die Themen dieser Obstbaum Post sind:

• „Allgemeine Lage“,
Resistenzzüchtung
Säulenobst
Neue Mosterei in Lübeck
Informationen zu meinem Kleingewerbe.

Allgemeine Lage
Langer, kalter Winter / nasses Frühjahr / trockener Frühsommer / nasser Herbst und die Hoffnung auf ein paar sonnige Tage, bevor der Winter kommt. (Stand 20. Sept.) So könnte ein Telegramm zum Jahresverlauf ungefähr aussehen. Für die mehrheitlich schön und kräftig blühenden Obstbäume blieb kaum ein geeignetes Befruchtungsfenster offen, was sich in einem geringen Fruchtbehang zeigt. Einige Ausnahmen gibt es allerdings, wenn bei einem Baum die Bedingungen für ein bis zwei Tage genau passten. Sie wundern sich möglicherweise über die früh abbauenden Blätter Ihres Baumes. Wenn ein Baum keine Früchte ernähren muss und im August schon die Blüten für das nächste Jahr ausgebildet hat, ist seine Arbeit für dieses Jahr erledigt, er lagert die Reserven ein und geht dann vorzeitig in den Ruhestand, bis zum nächsten Frühjahr. Auch die wilden Witterungsverhältnisse haben zur Schwächung des Laubes beigetragen.

Resistenzzüchtung
Um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln senken zu können, wird intensiv an der Zucht von resistenteren Sorten gearbeitet. Wenn Sie neue Obstbäume pflanzen möchten, fragen Sie in der Baumschule nach resistenten Sorten. Längst nicht alle resistenten Sorten schmecken auch. Optimal ist daher, wenn Sie eine Sorte vorher kosten können. Informieren Sie sich bei einem Pomologenverein www.pomologen-verein.de über die nächste Sortenausstellung. Evtl. finden Sie etwas Geeignetes. Resistenzen können allerdings auch durchbrochen werden und Ihr Baum verhält sich in 10 - 15 Jahren anders als Sie es sich gewünscht haben.

Säulenobst
1960 hat ein Kanadischer Obstbauer eine Mutation einer Apfelsorte entdeckt, die weitgehend schwach wachsende Triebe ausgebildet hat. Die Weiterzucht der Säulenäpfel basiert nach wie vor auf dem gefundenen Gen. Über Kreuzungen mit anderen Apfelsorten, wurden die ersten Säulenäpfel - auch Ballerinas genannt - verbessert, so dass heute einige ansprechende Sorten - teilweise auch resistent - auf dem Markt erhältlich sind. Für den Hausgarten kann ich nur resistente Sorten empfehlen. Säulenapfelbäume sind geeignet für enge Platzverhältnisse, oder als Teile von Naschhecken. Wie alle Apfelbäume brauchen sie natürlich reichlich Licht und einen guten Boden. Durch die Schwachwüchsigkeit bedingt, bilden sie viele Blütenknospen aus. Die kleinen Äpfel müssen - je nach Behang - ca. Mitte Juni kräftig ausgedünnt werden, weil der Baum sonst zu wenig Blüten für das nächste Jahr ausbilden kann. Da Säulenbäume wesentlich weniger Blätter haben pro Frucht als andere Bäume, enthalten die Früchte weniger Zucker und werden schneller weich bei der Lagerung. Zusammengefasst aus der Zeitschrift „Obstbau, Heft 8 2008 / Seite 410“ von Dr. F. Rueß LVWO Weinsberg. www.obstbau.org Es gibt auch Säulenbirnen und Säulenkirschen auf dem Markt. Ihre Schwachwüchsigkeit hält meist nicht lange und dann ziehen sie los wie normal wachsende Bäume.

Neue Mosterei in Lübeck
In Lübeck (Genin) eröffnete Henry Gehring am 1. September 2010 seine Kleinmosterei an der Revalstraße 2. (Abzweiger von der Malmöstraße / vor dem Dräger Hochregallager rechts rein und ganz durchfahren) Genauere Informationen bekommen Sie telefonisch 0451 209 256 57 oder in seiner Internetseite www.erlebnismosterei.de Informationen zu anderen Mostereien in der Umgebung von Lübeck finden Sie in der Obstbaumpost 2008 unter dem Titel Obstabgabe und Apfelsaft. Evtl. haben sich in der Zwischenzeit bei diesen Anbietern die Bedingungen geändert.

Informationen zu meinem Kleingewerbe
Für einige Kundinnen und Kunden ist die Entsorgung des Schnittholzes nicht selber machbar. Auf Ihren Wunsch kann ich das Aufräumen und Abfahren der Äste mit anbieten.
Sie können die Obstbaum Post der früheren Jahre in meiner Internetseite nachlesen. Es ist immer noch interessant, aber nicht mehr alles gültig, was ich früher geschrieben habe.
In meiner Internetseite finden Sie auch eine Checkliste für die Vorbereitung eines Baumkaufs. Wenn Sie mit der Checkliste vorbereitet in ein Gartencenter oder in eine Baumschule gehen, haben Sie eine gute Gesprächsgrundlage.
In der Internetseite www.rebendoktor.de finden Sie hilfreiche Informationen, wenn Sie Probleme mit Ihren Trauben haben.

Ich danke Ihnen für Ihr Interesse an der Obstbaum Post, wünsche Ihnen einen schönen Herbst
und grüße Sie freundlich.


Obstbaum Post 2009

Sehr geehrte Kundin
Sehr geehrter Kunde

Ich freue mich, dass Sie sich auch dieses Jahr Zeit nehmen für die Obstbaum Post.

Die Themen dieser Obstbaum Post sind:

• „Allgemeine Lage“,
• Steinobst
• Birnengitterrost
• Trockenobst
• Stützmaterial
• Ratgeber alte Apfelsorten.
• Informationen zu meinem Kleingewerbe.

Allgemeine Lage
Dieses „Obstjahr“ hat uns wieder einige spezielle Normalitäten beschert:
Das - ab Mitte April - heisse und bis September trockene Lübecker Wetter, hat durch die grosse Lichtmenge kräftiges Pflanzenwachstum bewirkt, wenn Wasser verfügbar war.
Die Befürchtung, dass in den kalten - teilweise frostigen - Nächten im Frühjahr die Blüten erfrieren würden, war mehrheitlich umsonst.

Eher hat erstaunt, wie viele Bäume, die im letzten Jahr schon reichlich trugen, auch in diesem Jahr wieder einen starken Behang hatten.
Was hilfts, wenn bei einigen Sorten praktisch der ganze Behang von der Obstmade angeknabbert wurde und die Früchte angefault abgestürzt sind.

Vor allem das Steinobst ( Kirschen / Pflaumen u.a. ) trug erstaunliche Fruchtmengen. Manchmal konnten die Äste die Lasten nicht mehr selber tragen und brachen, wenn sie nicht gestützt wurden. Die Kirschfruchtfliege hat wesentlich weniger Früchte „bewohnt“ als letztes Jahr ( Ausnahmen gehören zur Natur ), so dass im Kirschbaum oder an Herd und Tisch von Herzen geschlemmt werden konnte. Ein verstärkter Bakterienbefall in diesem Jahr hat einigen Steinobstbäumen und ihren Ziervarianten ( z.B. Zierkirsche ) vermehrt zugesetzt und sie teilweise oder ganz zum Absterben gebracht.

Der Birnengitterrost trat in diesem Jahr wesentlich schwächer auf als in anderen Jahren. Die wenigen vitalen Birnbäume, die es auf Stadtgebiet noch gibt, stehen gesund da und trugen auch schöne Früchte. Hoffen wir, dass sie sich in diesem Jahr wieder stärken konnten, nach den Schwächungen der letzten Jahre, durch das früh geschädigte Laub.

Trockenobst
Die Kooperation mit der Marli GmbH ist nicht zustande gekommen. Die baulichen und hygienischen Aufwendungen überstiegen die Möglichkeiten. Apfelschnitze selber trocknen ist aber keine Hexerei. Entweder Sie haben ein handelsübliches Gerät, oder sie bauen einen Rahmen über einem Heizkörper, bespannen ihn mit einem nicht rostenden Gitter und belegen dies mit dünn geschnittenen Apfelringen oder Apfelschnitzen. ( ca. 5mm ) Schon haben Sie Ihren fein duftenden Luftbefeuchter, der leckeren Naschkram liefert. Lagerfähige Äpfel können auch während der Lagerzeit in Trockenobst verwandelt werden.

Stützmaterial
Wenn Äste gestützt werden sollten, stellt sich häufig die Frage wie, und woher das Stützmaterial beschafft werden könnte. In Jahren mit Massenbehang ist es oft unerlässlich Äste zu stützen, um Astbruch zu vermeiden. Tragen die Bäume durchschnittlich oder wenig, werden die Stützen nicht gebraucht und stehen irgendwo rum. Wenn Sie Stützen anschaffen möchten und einen trockenen Platz haben für die Lagerung, könnte ich die Beschaffung für alle interessierten Kundinnen und Kunden zentral organisieren. Sie schreiben mir die Anzahl Stangen ( junge Fichten mit Rinde ), die Längen ( 1,5m länger als der senkrechte Abstand Erde - Ast ) und die Anzahl Stützhaken mit einer Postkarte oder einer e-mail ( walter-buehler@gmx.de ), bis 15. Dezember 2009. Ich mache mir dann Gedanken über die Beschaffung und informiere Sie über die Preise und den Transport, bevor ich die Bestellung aufgebe.

Ratgeber alte Apfelsorten
Der BUND Hamburg und der Autor Ekart Brandt haben ein informatives - schön gestaltetes - Heft herausgegeben, mit dem Untertitel: Empfehlungen für Hausgärten und Streuobstwiesen. Es gibt eine konzentrierte Übersicht über alte Sorten, Pflanzung, Pflege, Befruchtungsverhältnisse, Ernte, Lagerung und Verwertung, sowie einen ausführlichen Teil mit Service- und Kontaktadressen in der Metropolregion Hamburg ( inkl. HL und NWM ).
Das Heft können Sie für € 2.50 bestellen bei: (vorherige Ansicht bei mir möglich)
BUND Landesverband Hamburg e.V. - Lange Reihe 29 - 20099 Hamburg
bund.hamburg@bund.net - www.bund-hamburg.de - Tel. 040-600387-0

Informationen zu meinem Kleingewerbe
Für einige Kundinnen und Kunden ist die Entsorgung des Schnittholzes nicht selber machbar. Auf Ihren Wunsch kann ich das Aufräumen und Abfahren der Äste mit anbieten.
Sie können die Obstbaum Post der früheren Jahre in meiner Internetseite nachlesen. Es ist immer noch interessant, aber nicht mehr alles gültig, was ich früher geschrieben habe. ( www.walter-buehler.de )

Ich danke Ihnen für Ihr Interesse an der Obstbaum Post, wünsche Ihnen einen schönen Herbst
und grüsse Sie freundlich.


Obstbaum Post 2008

Sehr geehrte Kundin
Sehr geehrter Kunde

Ich freue mich, dass Sie sich auch dieses Jahr Zeit nehmen für die Obstbaum Post.

Die Themen dieser Obstbaum Post sind:

• „Allgemeine Lage“,
• Obstabgabe und Apfelsaft
• Trockenobst mit der Marli GmbH
• Mobile Saftpresse und Apfelfest am 18. Oktober
• Asiatischer Marienkäfer und
• Informationen zu meinem Kleingewerbe.

„Allgemeine Lage“
Dieses „Obstjahr“ hat uns wieder einige spezielle Normalitäten beschert:

• Die Apfelbäume tragen wieder viel Obst, obwohl sie sich schon letztes Jahr verausgabt haben.
• Wenn auch der Vorsommer trocken war, sind die Äpfel doch ansprechend gross geworden.
• Die Steinobst Bäume ( Kirsche / Pflaume etc.) wurden fast in keinem Garten befruchtet.
• Die Obstmade kann trotz des warmen Jahres – wegen den kalten Nächten – voraussichtlich keine dritte Generation entwickeln, die im letzten Jahr an den fast reifen Früchten viel Schaden angerichtet hat.
• Dank den kalten Nächten und den sonnigen Tagen leuchten die Äpfel in den Baumkronen, dass es schon lange ein Augenschmaus ist, bevor es ein Gaumenschmaus wird.


Obstabgabe und Apfelsaft
Teilweise ist die Verwertung des anfallenden Obstes nicht befriedigend zu lösen. Ich habe für Sie einige Adressen zusammengestellt, bei denen Sie Ihr Obst abgeben können.

> Neu bei der Gärtnerei Aeschlimann in Gross Grönau;
Getränke Stapelfeldt
Tel. 04542 3074

Sie bekommen für 50kg Obst 10 Flaschen Apfelsaft im Tausch,
oder 40 Flaschen 0,7 Lt. / für 50ct pro Flasche (+ Pfand).
Die Annahmezeiten im Oktober: Mo & Fr 10 -17 Uhr / Sa 13 -17 Uhr
Im November: Mo 10 - 17 Uhr / Sa 13 -17 Uhr
Annahmeschluss 15. November

Der Betriebsleiter hat mir versichert, dass nur ungespritztes Obst vermostet wird.

> Edda und Jürgen Beitel
Schönböckenerstr. 96, 23556 Lübeck.
Tel. 0451 202 77 71

Annahmezeiten: Werktags 8 - 18 Uhr / Sa 8 - 12 Uhr
Der Betrieb mit Hofladen befindet sich Stadt auswärts direkt vor der Autobahn-Unterführung rechts.
Das Tauschsystem ist ähnlich wie bei Stapelfeldt. ( Preis pro Flasche 55ct )

> Mosterei Andrea Möckel
Dorfstraße 5, 23923 Lübseerhagen
Tel 038828 20896

Ca. 4 Kilometer östlich von Schönberg.
Annahmezeiten: Mo, Do, Sa 13 -18 Uhr
Sie bekommen für 100kg Obst 22 Flaschen Apfelsaft im Tausch,
oder 80 Flaschen 0,7 Lt. / für 45ct pro Flasche (+ Pfand) .
Falls Sie gerne den Saft aus den eigenen Früchten haben möchten, brauchen Sie mind. 300kg Obst.
Diese Menge lädt geradezu zu Nachbarschafts Projekten ein. Mit verschiedenen Sorten schmeckt
der Saft auch ausgeglichener.
( Bitte vorher anmelden. Verarbeitungspreis ebenfalls 45ct. Pro Flasche )
Die Mosterei Möckel verarbeitet nur Obst aus Hausgärten und Streuobstwiesen.

www.suessmost-schmidt.de in Nienwohld, westlich von Bad Oldesloe.


Angefaulte Äpfel dürfen nicht ins Mostobst.
Quetschstellen sind keine Fäulnis und können problemlos vermostet werden.


Trockenobst mit der Marli GmbH
Ich versuche, mit der Marli GmbH ein Angebot aufzubauen um Obst zu trocknen.
Sie könnten dann Früchte hinbringen, verarbeiten lassen und getrocknet wieder abholen.
Die Trocknung wird durch Luftentfeuchtung erreicht, und nicht durch Wärme. Die Inhaltsstoffe bleiben optimal erhalten.
Eine leckere Nascherei und Stärkung.
Aus 1kg Früchte entstehen ca. 100g Trockenobst

Wir sind noch nicht so weit, dass die Möglichkeit schon in diesem Jahr bereit steht, auch sind die Verarbeitungskosten noch nicht errechnet.

Wenn Sie gerne einen Teil Ihrer Früchte trocknen lassen würden, schicken Sie mir bitte eine Mitteilung per Postkarte oder
E-Mail, wir haben dann eine Ahnung, wie gross das Interesse ist.
( Adresse siehe Briefkopf. E-mail: walter-buehler@gmx.de )


Mobile Saftpresse und Apfelfest am 18. Oktober, 10 -18 Uhr
Apfelfest bei der Gärtnerei Aeschlimann in Gross Grönau.
Tel. 04509 79 99 19
Die Mosterei Stapelfeldt hat eine mobile Mosterei organisiert, die vor Ort frischen Saft presst und in Folienbeutel
( Bag in Box ) abfüllt. ( mit Zuzahlung )
Mein kleiner Informationsstand Obstbaumschnitt und ich sind auch da.

Asiatischer Marienkäfer
In den letzten Jahren sind vermehrt gelbe Marienkäfer zu sehen im Garten. Es handelt sich um den asiatische Marienkäfer. Nicht weil er gelb ist, sondern weil er aus Asien eingeführt wurde. Als Nützling wurde er in Frankreich zuerst eingesetzt und breitet sich seither schnell aus.
Der asiatische Marienkäfer frisst viel mehr Läuse und junge Obstmaden als der europäische. Wenn nicht genug anderes zu futtern ist, frisst er leider auch die Larven unseres heimischen Marienkäfers und teilweise auch die seiner Artgenossen.

Informationen zu meinem Kleingewerbe
> Für einige Kundinnen und Kunden ist die Entsorgung des Schnittholzes nicht selber machbar.
Auf Ihren Wunsch kann ich das Aufräumen und Abfahren der Äste mit anbieten.
> Der Obstbaum Schnittkurs startet dieses Jahr voraussichtlich am Sa 15. November. Kundinnen und Kunden, die sich
im vergangenen Jahr dafür interessiert haben, bekommen in Kürze eine Einladung zur definitiven Anmeldung.
Wer noch mit dabei sein möchte ruft mich einfach an.
> Sie können die Obstbaum Post der früheren Jahre in meiner Internetseite nachlesen. Es ist immer noch interessant,
aber nicht mehr alles gültig, was ich früher geschrieben habe.



Ich hoffe, dass diese Obstbaum Post Ihnen weiterhilft, wünsche Ihnen einen schönen Herbst

und grüsse Sie freundlich.




Obstbaum Post 2007

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde

Ich freue mich, dass Sie sich auch dieses Jahr Zeit nehmen für die Obstbaum Post.
Einige Themen habe ich aus den Mitteilungen des
„Beratungsdienst ökologischer Obstbau e.V. Weinsberg „ zusammengefasst.

Die Hauptthemen dieser Obstbaum Post sind:

„Allgemeine Lage“,
Kirschenfruchtfliege
Diavortrag am 1. Oktober Zeitgemässer Pflanzenschutz
Feuerbrand und

Informationen zu meinem Kleingewerbe.

„Allgemeine Lage“
• Die Natur hat diesen Sommer in vollen Zügen genossen ( ausser den Rosen und teilweise den Menschen ). Die ausgeglichenen Zeiten von Wärme und Feuchtigkeit haben das Pflanzen- und Pilzwachstum kräftig angeregt, teilweise zu unserer Freude, teilweise zu unserem Bedauern.
• Die Fruchtbäume haben in der Regel grosszügig getragen, oder tragen immer noch reichlich.
Was von der Ernte nicht verwertet werden kann, geht über den einen oder anderen Kanal wieder in den Kreislauf zurück und unterstützt das Wachstum im nächsten Jahr wieder.
• In diesem Jahr sollten schwer tragende Äste vermehrt gestützt oder hoch gebunden werden, um Astbruch zu vermeiden.
Durch den feuchten Sommer sind die Früchte grösser und schwerer, als in andern Jahren.
• Erfreulicherweise kann in den letzten zwei Jahren ein abnehmender Befall durch Birnen Gitterrost festgestellt werden an den Birnbäumen. Entweder waren die Bedingungen für den Pilz ungünstig, oder die Wirtspflanzen sterben langsam aus.

Diavortrag am 1. Oktober Zeitgemässer Pflanzenschutz mit Landesfachberater Thomas Balster
Der Grüne Kreis Lübeck ( Tochterverein der Gemeinnützigen Gesellschaft ) bietet einen Dia- und Videovortrag zum „zeitgemässen Pflanzenschutz“ an.
1. Oktober 2007 / VHS Lübeck / Hüxstrasse 118-120 / um 19.30 Uhr
Ich kann leider selber nicht dabei sein, höre aber evtl. von Ihnen über Ihre Eindrücke.
Die Platzzahl ist beschränkt, der Eintritt ist frei.

Kirschenfruchtfliege
Die Kirschenfruchtfliege hat dieses Jahr – wie auch schon in andern Jahren – eine vielversprechende Kirschenernte

schwer verarbeitbar gemacht. Sie ist noch nicht lange in unseren Breitengraden heimisch und wird sich kaum freiwillig
wieder zurückziehen.
Der Beratungsdienst Ökologischer Obstbau hat in den neuesten Mitteilungen einen umfassenden Bericht zur Kirschenfruchtfliege und zum Süsskirschen Anbau allgemein veröffentlicht.
Da der Bericht zu umfassend ist für meine Obstbaum Post, schreibe ich Ihnen zwei Möglichkeiten auf, wie Sie den Bericht einsehen können.
Auf der Internetseite www.oekoobstbau.de wird der Beitrag in Kürze bereitgestellt.
Das ganze Heft, Ausgabe 2/07, kann – so lange der Vorrat reicht – beim
Beratungsdienst Ökologischer Obstbau / Traubenplatz 5 / 74189 Weinsberg / Tel. 0 71 34 - 89 35
bestellt werden. Kosten: € 2,– + Versand
Im Heft sind auch viele andere Themen behandelt, die für Ökologische Obstproduzenten von Bedeutung sind.

Feuerbrand
Der Feuerbrand ist eine meldepflichtige Bakterienkrankheit, der „apfelähnlichen“ Rosengewächse.
In den neunziger Jahren ist die Krankheit schon einmal durch Lübeck gezogen. Da in diesem Jahr ausserhalb Lübecks wieder einige Befallsherde waren, möchte ich Ihnen eine Kurzinformation und eine Kontaktadresse aufschreiben.
• Feuerbrand entwickelt sich vor allem auf:
Kernobst ( Äpfel / Birnen / Quitten )
Zierpflanzen ( Cotoneaster / Feuerdorn / Scheinquitte )
Wildpflanzen ( Weissdorn / Mehlbeerbaum / Eberesche )
• Das wichtigste Erkennungsmerkmal ist eine gebogene, abgestorbene Triebspitze.
• Bei weitem nicht alle abgestorbenen Triebspitzen und Äste sind durch das Feuerbrand Bakterium befallen. Wenn Sie aber aufgrund der gebogenen Triebspitze einen Feuerbrand Verdacht haben, melden Sie dies bitte bei der örtlichen Kontrollstelle.
Die Koordinatorin Frau Adamo wird Ihnen das weitere Vorgehen beschreiben.
• Amt für ländliche Räume / Frau Adamo / 88 53 34

Informationen zu meinem Kleingewerbe

• Für einige Kundinnen und Kunden ist die Entsorgung des Schnittholzes nicht selber machbar.
Auf Ihren Wunsch kann ich das Aufräumen und Abfahren der Äste mit anbieten.

• Seit letztem Jahr können Sie die Obstbaum Post der früheren Jahre in meiner Internetseite nachlesen. Es ist immer noch interessant, aber nicht mehr alles gültig, was ich früher geschrieben habe.


Aus dieser Obstbaum Post wird einmal mehr ersichtlich, dass wir Menschen nicht die einzigen Interessenten sind an unseren Obstgehölzen und ihren Produkten.
Wenn wir aber in Betracht ziehen, dass wir nur einen verschwindend kleinen Beitrag zum Wachstum und zur Produktion leisten, können wir das vielleicht besser verschmerzen.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich im Reigen der Nutzniesser wohl fühlen, auch wenn das nicht immer ohne Zähneknirschen möglich ist.


Herzliche Grüsse und einen schönen Herbst.





Obstbaum Post 2006

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

Ich freue mich, dass Sie sich auch dieses Jahr Zeit nehmen für die Obstbaum Post.
Einige Themen habe ich aus den Mitteilungen des
„ Beratungsdienst ökologischer Obstbau e.V. Weinsberg „ zusammengefasst.

Die Hauptthemen dieser Obstbaum Post sind:

„Allgemeine Lage“,
Bedeutung der Samen beim Kernobst,
Vermehrte Schäden an Steinobst und

Informationen zu meinem Kleingewerbe.

„Allgemeine Lage“
Nach der anhaltenden Kältezeit im Frühjahr haben alle Kernobstbäume praktisch gleichzeitig geblüht. So konnten früh blühende Sorten auch einmal Pollen kosten von späteren Sorten, die sie normalerweise nicht mehr miterleben.
Die Befruchtungszeit war aber gedrängt, die Blüte schnell wieder vorbei.
Anhaltende Trockenheit und Hitze waren erhebliche Herausforderungen für unsere Obstbäume.
Dann die nass-warme Zeit, die einen selten gesehenen Vegetationsschub im August ausgelöst hat, und wieder Trockenheit und viel Wärme im September.
Diese Wärmemenge hat einmal mehr optimale Bedingungen geschaffen für die Vermehrung der Fäulnispilze und der Obstmaden.
Bei all den vorgenannten Bedingungen ist ein erheblicher vorzeitiger Fruchtfall gut nachvollziehbar.
Was aber am Baum gereift ist und immer noch reift, ist von hervorragender Qualität und Schönheit.

Bedeutung der Samen beim Kernobst
Neben vielen andern Wirkungen einer Pflanze ist eine die Produktion von Samen für die Fortpflanzung. Zu der unendlichen Anzahl von Lösungen, die die Natur dafür hervorgebracht hat, zählen auch die Äpfel und Birnen als Hüllen ihrer Samen.
Es ist „Naturlogik“, dass ein Apfel- oder Birnbaum kein Interesse mehr an einer Frucht hat, in der keine oder wenige Samen heranreifen, und er lässt sie fallen.
Erstaunlicherweise ist es aber nicht der Baum, der diese Prozesse steuert, sondern die heranwachsenden Samen selber. Zitat aus „Öko Obstbau“:
Die in den Samen der Jungfrüchte gebildeten Gibbrelline verhindern zunächst die Ausbildung einer Trennschicht am Fruchtstengel, wodurch die Früchte nicht abgestossen werden. Zudem regen die Hormone im Zellkern die Zellteilung an, wodurch sich Früchte mit einer höheren Zellzahl ausbilden, die letztlich fester und knackiger sind. Darüber hinaus ziehen die Wuchsstoffe in den Kernen verstärkt Nährstoffe an sich, wodurch die Früchte besser und schneller wachsen. Letztlich nimmt auch der Ca-Gehalt in den Früchten mit einer erhöhten Anzahl an Kernen deutlich zu, wodurch die innere Fruchtqualität und die Haltbarkeit verbessert werden kann.
Aus dieser kurzen Abhandlung können wir erkennen, wie wichtig eine optimale Befruchtung ist.
In den letzten Jahren haben wir mehrfach erlebt, dass die Befruchtung zu wünschen übrig liess, obwohl die Bäume traumhaft geblüht haben.

Wenige - aber wichtige - Faktoren für eine gute Befruchtung können wir mit gestalten. z.B.:
• Für die Befruchtung geeignete Sorten pflanzen. ( im eigenen Garten oder nachbarschaftlich )
• Wildbienen in den Garten locken.
• Nach Absprache mit den Nachbarn (und evtl. zusammen) bei einem Imker ein Bienenvolk mieten und ihm den Honig abkaufen.
Andere - auch wichtige - Faktoren für eine gute Befruchtung, die wir nicht beeinflussen können. z.B.:
• Temperaturverlauf - Frost - Nässe - Wind.
• Viel Blütenstaub in der Luft von Windbestäubern, der die Stempel der Fruchtblüte verklebt.
Ob die Befruchtung der Blüten und damit eine gute Samenproduktion gelingt - und wir als Nebenprodukt leckere Früchte essen können - nennen wir ab heute Naturlotto.

Möglicherweise werden Kernobstbäume 40 -120 Jahre alt, damit sie bei der schwierigen Aufgabe, fruchtbare Samen zu produzieren, einige male in ihrem Leben richtig erfolgreich sind.

Vermehrte Schäden an Steinobst
In den letzten Jahren ist es immer häufiger vorgekommen, dass Steinobstbäume
( Kirschen / Pflaumen / Zwetschgen u.a. ) im belaubten Zustand teilweise oder ganz abgestorben sind.
Ursache dafür ist der bakterielle Rindenbrand der in den letzten Jahren stärker in Erscheinung tritt.
Die Bakterien sind das ganze Jahr präsent, können aber einen gesunden Baum nur während der Vegetationsruhe befallen.
Während der Vegetationszeit kann der vitale Baum den Befall eingrenzen, in der Winterruhe dagegen können sich die Bakterien ungehindert vermehren.
Vor allem die der Sonne zugewandten Seiten des Stammes und der Äste - die bei Temperaturwechseln im Winter starken Spannungen oder Rissen ausgesetzt sind - gelten als Eintrittspforte für das Bakterium. Bei steigenden Temperaturen im Frühjahr vermehren sich auch die Bakterien schneller, so dass die befallenen Partien erst nach dem Austrieb absterben.

Weisser Stammanstrich vor dem ersten Frost / ausgeglichenes Wachstum / Schnitt sofort nach der Ernte oder bei späten Sorten spät im Frühjahr / sorgfältiger Wundverschluss, sind die Möglichkeiten im Hausgarten, den Baum bei einem guten Start in die neue Vegetationsperiode zu unterstützen.

Informationen zu meinem Kleingewerbe
• Mein Schlüsselbeinbruch ist wieder verheilt, ein wenig krumm, aber wieder belastbar.
Es ist möglich, dass ich im nächsten Winter bei Glatteis früher vom Rad steige und dafür später bei Ihnen ankomme.
• Wenn Sie möchten, dass ich automatisch jedes Jahr / jedes 2. Jahr / jedes 3.Jahr . . . . .
Ihre Obstbäume schneide, können wir im kommenden Winter ein „ Abonnement „ einrichten.
• Ich kann die Abfuhr des Schnittholzes jederzeit einrichten, wenn Sie das nicht selber machen können oder wollen. ( mit Fahrer und Anhänger ins Kompostierwerk Niemark )
• Seit letztem Jahr können Sie die Obstbaum Post der früheren Jahre in meiner Internetseite nachlesen. Es ist immer noch interessant, aber nicht mehr alles gültig, was ich früher geschrieben habe.


Ich wünsche Ihnen einen genüsslichen Herbst und einen guten Winter und grüsse Sie freundlich




Obstbaum Post 2005

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde

Ich freue mich, dass Sie sich für Obstbäume im Garten interessieren und schicke Ihnen auch mit dieser Obstbaum Post wieder einige interessante Informationen.

Die Hauptthemen dieser Obstbaum Post sind:

„Allgemeine Lage“,
Planung von Neupflanzungen,
Winterschnitt 2005 / 2006 und
Informationen zu meinem Kleingewerbe.


„Allgemeine Lage“
Nach den schwierigen Befruchtungsbedingungen in den Jahren 2002 - 2004,
( ausser Steinobst 2004 ) sind in diesem Jahr vor allem die ruhigeren Bäume in den meisten Gebieten befriedigend bis gut befruchtet worden.
Der nachfolgende Ausfall durch die Obstmade und die z.T. damit verbundene Monilia Fruchtfäule
( die Pilze können sich in der beschädigten Frucht besser einnisten ) war allerdings enorm.
Der Warme Herbst hat unerwartet eine dritte Generation Obstmaden heranwachsen lassen, die nochmals an den fast erntereifen Früchten geknabbert haben.
Streifenweise hat Anfang August ein Hagelschlag die Bäume und Früchte zerzaust.
Was für ein Glück doch die Äpfel hatten, die das Jahr unbeschadet überstanden haben.
Aber was ist ihr Schicksal: sie werden von den Menschen aufgegessen. Guten Apetit!
Die Pilze und die Obstmaden haben es sich ja auch schmecken lassen.


die Planung von Neupflanzungen
Wenn Sie sich mit der Pflanzung von neuen Obstbäumen beschäftigen, möchte ich Ihnen einige Anleitungen geben, wie Sie schon vor dem Kauf vorgehen können.
Ich habe dafür eine Checkliste vor dem Kauf gemacht, die Ihnen eine Hilfe bei der Planung sein kann.
Die Checkliste können Sie aus meiner Internetseite ausdrucken, oder mit einem frankierten und adressierten Umschlag bei mir bestellen.

Daraus zu erläutern sind vor allem:
Die angepasste Wurzelunterlage
Die meisten Obstbäume sind zusammengesetzte Pflanzen und zwar aus einer Wurzelunterlage, die stark- oder schwach wachsende Eigenschaften hat ( was die Grösse des Baumes, die Lebensdauer und den Beginn der Fruchtbarkeit mit beeinflusst ) und einem Edelreis, das die Eigenschaften des Tafelobstes mitbringt.

Es ist wichtig zu wissen, dass nicht vor allem mit dem Schnitt die optimale Grösse des Baumes bestimmt wird, sondern mit der richtigen Wahl der Wurzelunterlage.
Die Befruchtungsverhältnisse
Die meisten Obstbäume brauchen für eine erfolgreiche Befruchtung andere Sorten.
Es braucht also mindestens zwei Bäume, deren Sorten für die gegenseitige Befruchtung geeignet sind. Wenn Sie die Sorten in den Nachbargärten kennen, können die in die Befruchtungsplanung einbezogen werden.
Es gibt aber auch Sorten mit unfruchtbaren Pollen, wie z.B. Gravensteiner / Boskoop / Holsteiner Cox. Pflanzen Sie Sorten mit unfruchtbaren Pollen, müssen schon mind. drei Sorten an der Befruchtung beteiligt sein usw.
Bei jedem guten Baumverkäufer kriegen Sie zu diesen Themen Informationen, wenn Sie sich an Hand der Checkliste mit Ihren Wünschen und den Bedingungen des Gartens vertraut gemacht haben.


Winterschnitt 2005 / 2006
Viele Kundinnen und Kunden haben in der letzten Saison die Möglichkeit genutzt, schon ab Ende Oktober oder Anfang November den Termin für den Obstbaumschnitt mit mir zu vereinbaren.
Das hatte zur Folge, dass ich durch den Winter kontinuierlicher arbeiten konnte und ich auch spät Entschlossene oder Neukunden im Frühjahr bedienen konnte. Herzlichen Dank

Steinobstbäume ( Sauerkirsche / Süsskirsche / Pflaumen / Aprikose / Pfirsiche ) schneide ich nach der Ernte. ( siehe Thema Nachernteschnitt in meiner Internetseite bei „Obstbaumschnitt“ )
Kernobstbäume ( Apfel / Birne / Quitte ) schneide ich ab Blattfall ( ca. Ende Oktober ) den ganzen Winter. ( ausgenommen extrem kalte Zeiten )
Junge und schwach wachsende Bäume schneide ich im März bis Anfang April, weil sie frostanfälliger sind als ihre älteren Artgenossen.


Informationen zu meinem Kleingewerbe
• Die Obstbaum Post der letzten Jahre sind jetzt auf meiner Internetseite abgelegt, so dass sie jederzeit nachgelesen werden können.
• Die Anmeldefrist für den nächsten Obstbaumschnitt Kurs läuft. Die erste Kurseinheit ist am Samstag 19. November 2005.
Das Kursprogramm finden Sie in meiner Internetseite, oder ich berate Sie gerne telefonisch.



Ich danke Ihnen für Ihr Interesse an der Obstbaum Post, wünsche Ihnen eine gute Zeit und grüsse Sie freundlich.





Obstbaum Post 2004 

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

die Hauptthemen dieser Obstbaum Post sind die Nachrichten, der Nachernteschnitt am Steinobst und der Sommerschnitt am Kernobst.
Bedingt durch die vorgenannten Themen erhalten Sie die Obstbaum Post schon Anfang August.

Einige Informationen zu meinem Kleingewerbe folgen in der zweiten Hälfte dieser Obstbaum Post.

„Allgemeine Lage“
Der Blütenansatz war dieses Jahr weitgehend gut und die blühenden Bäume eine wahre Augenweide.
Es wäre auch eine Bienenweide gewesen, wenn die Bienen bei den tiefen Temperaturen nicht lieber im Bienenstock geblieben wären.
Ohne Bienen keine befruchteten Blüten.
So ist der Fruchtansatz bei den Frühblühern eher mager, bei den Spätblühern ist er in der Regel gerade richtig.
Durch Hagelschläge kurz nach der Blüte wurden die Bäume in verschiedenen Gebieten arg zerzaust. Die z.T. deformierten Früchte werden uns bei der Ernte noch an dieses Ereignis erinnern.
Die Früchte, die den Sommer überstanden haben, sind qualitativ absolut vollwertig, auch wenn die Formen teilweise ungewöhnlich sind.
Über die Schwächen der Pflanzen in diesem nasskalten Frühjahr und Vorsommer haben sich die Läuse und die Blattpilze (Schorf u.a.) gefreut, was Sie als Gartenbesitzer wahrscheinlich geärgert hat.
So hat jedes Jahr seine eigene Erscheinung, die uns auch zeigt, wie komplex die Zusammenhänge zwischen der Witterung, der Pflanzen - und der Tierwelt sind.
Das waren die Nachrichten, jetzt zu den Sachthemen.

Nachernteschnitt
Der Schnitt an Sauerkirschen / Süsskirschen / Pfirsich / Aprikosen, wird unmittelbar nach der Ernte durchgeführt.
Der Baum braucht dann keine Korrekturen mehr bis nach der nächsten Ernte.
Der Nachernteschnitt hat wesentliche Vorteile:

  • Auf Schnitteingriffe während der Vegetationszeit kann der Baum besser mit Wundabschottung reagieren als in der Vegetationsruhe.
  • Die meisten Blätter sind noch am Baum, was die Unterscheidung von abgestorbenen - und gesunden Ästen erleichtert und somit sehr zeitsparend ist beim Schnitt.
  • Die Fruchtmumien, die allenfalls noch im Baum hängen, können frühzeitig entfernt werden, so kann die Neuinfektion im nächsten Jahr verzögert werden.
    Wenn Sie in diesem Jahr Ihren Steinobstbaum geschnitten haben möchten, rufen Sie mich am besten in den nächsten Tagen an, damit wir einen geeigneten Termin vereinbaren können.

    Sommerschnitt
    Der Sommerschnitt am Kernobst (Äpfel / Birne) wird vor allem bei zu starkem Triebwachstum -und in der Regel nur bei kleineren oder jungen Bäumen angewandt.
    Der Sommerschnitt ist eine Zwischenpflege und ersetzt nur manchmal den Winterschnitt.
    Er wird - je nach Zustand des Baumes - ab Mitte August bis Mitte September durchgeführt.
    Der Sommerschnitt hat folgende Vorteile:

  • Die Blattmasse des zu stark wachsenden Baumes kann verringert werden. Dadurch lagert der Baum weniger Nährstoffe ein und ist beim Austrieb im nächsten Jahr ruhiger.
  • Die Früchte erhalten mehr Licht und dadurch mehr Farbe.
  • Die Wundabschottung setzt sofort ein während der Vegetationszeit .

    Einigen Kunden habe ich einen Sommerschnitt empfohlen. Bitte rufen Sie mich ab Mitte August an - sofern der Sommerschnitt noch aktuell ist - damit wir einen geeigneten Termin vereinbaren können.

    Winterschnitt 2004 / 2005
    In der letzten Saison hatte ich vor allem Februar / März manchmal Schwierigkeiten, allen Anfragen nach zu kommen
    Sie haben die Möglichkeit, schon ab Ende Oktober bei mir den Termin für den Obstbaumschnitt zu reservieren.
    Kernobstbäume (Apfel / Birne / Quitte) schneide ich ab Blattfall (ca. Ende Oktober) den ganzen Winter. (ausgenommen extrem kalte Zeiten)
    Junge und schwach wachsende Bäume schneide ich im März bis Anfang April, weil sie frostanfälliger sind als ihre älteren Artgenossen.

    Informationen zu meinem Kleingewerbe

  • Ich habe meine Anzeige bei den Gewerbeadressen in den Lübecker Nachrichten herausgenommen. Ich denke, dass sie die Verbreitung meines Angebots unterstützt hat.
  • Die mir bekannten Interessentinnen und Interessenten für den nächsten Obstbaum Schnittkurs erhalten die Einladung zur definitiven Anmeldung Ende September.
  • Manchmal sind Kunden erstaunt, warum ich bei meiner Arbeit keine Umsatzsteuer berechne. Es gibt für Kleinunternehmer eine Umsatzgrenze, unter der man keine USt. abliefern muss, und natürlich dem Kunden auch nicht berechnen darf. Da ich versuche, meine Kosten möglichst niedrig zu halten, erreiche ich diese USt. pflichtige Grenze nicht. Es hängt auch damit zusammen, dass ich im Sommer vor allem Hausmann bin, damit meine Lebensgefährtin sich vermehrt der Malerei, den Kursen und den Ausstellungen widmen kann. Sie hält mir dann in den Zeiten den Rücken frei, in denen ich mich ganz auf den Obstbaumschnitt konzentriere.

    Das waren die Sachthemen.

    Ich danke Ihnen für Ihr Interesse an der Obstbaum Post, wünsche Ihnen eine gute Zeit und grüsse Sie freundlich.

    In der Schweiz sagen wir uf Wiederluege (auf Wiedersehen)

     


     

    Obstbaum Post 2003

    Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

    wenn der Herbst kommt, kommt auch die Obstbaumpost von Walter Bühler.
    Mit einigen interessanten Zusammenhängen und Informationen.

     
  • Obstbäume, die in normalen Jahren eher zu nasse Standorte haben, waren dieses Jahr mal recht zufrieden. Erstaunlicherweise war das Triebwachstum auch an trockeneren Standorten nahezu wie in anderen Jahren. Wo die Bäume wohl das Wasser gefunden haben? Die Früchte schmecken dieses Jahr anders und haben eine kräftigere Haut ausgebildet. Junge Bäume waren natürlich dankbar für zusätzliches Wasser, weil ihre Wurzeln noch nicht so tief in die Erde wachsen. Die Apfelwickler (Obstmade) konnten sich bei diesen warmen Bedingungen dermassen vermehren, dass sie viele Äpfel frühzeitig zu Fall brachten.
  • Die Steinobstbäume (Kirschen, Zwetschgen u.a.) hatten - im Vergleich zu andern Jahren - gesundes Laub. Bei der andauernden Trockenheit konnten sich die Pilze auf den Blättern nicht entwickeln. Wer in der Nähe der Kirschen Felsenbirnen stehen hatte, konnte feststellen, dass die Amseln sich lieber an den reifen Felsenbirnen gütlich taten als an den Kirschen.

    Zum Thema Fanggürtel und Leimringe
    Fanggürtel und Leimringe an den Stämmen der Obstbäume sind nur bedingt wirkungsvoll. Sie fangen - als ungewollte Begleiterscheinung - auch Nützlinge oder verkleben den Vögeln die Schnäbel, wenn sie Insekten von den Leimringen wegfressen.
    Wenn Sie Fanggürtel und Leimringe um die Stämme verwenden wollen, wird:

  • der Leimring der das Frostspanner Weibchen fängt, im September angebracht und im Dezember wieder weggenommen und entsorgt.
  • der Fanggürtel, in den sich die Apfelwicklerraupe (Wurm im Apfel) einnistet, Ende Mai angebracht, im Juli ausgewechselt, nach der Ernte ganz weggenommen und entsorgt. Es werden nur die Raupen gefangen, die Stamm abwärts oder aus dem Fallobst wieder Stamm aufwärts wandern. Die zufliegenden Apfelwicklerfalter, die ihre Eier auf Blättern und Früchten ablegen, haben einen wesentlichen Einfluss auf die Menge an Obstmaden in der Baumkrone und können mit dem Fanggürtel nicht dezimiert werden.
  • usw.
    Sie sehen an diesen zwei Beispielen, dass der Einsatz solcher Hilfsmittel einige Kenntnisse voraussetzt, wenn sie nicht mehr Schaden am Naturhaushalt anrichten sollen, als Nutzen im Obstanbau.

    Ausführliche Informationen und interessante Zusammenhänge finden Sie in dem schönen Buch;
    „Biologischer Pflanzenschutz im Garten“ Verlag Ulmer ISBN Nr.3-8001-6644-5

    Der „richtige“ Schnittzeitpunkt
    Über den „richtigen“ Schnittzeitpunkt gibt es schon so lange Meinungsverschiedenheiten, wie es den Obstbaumschnitt gibt.
    Mein Schnittstil ist abgeleitet aus meiner Ausbildung, meiner langjährigen Zusammenarbeit mit Obstproduzenten und dem Studium der aktuellen Literatur.

  • Steinobstbäume schneide ich zwischen Mitte August und Mitte September. Spätere Sorten direkt nach der Ernte.
  • Kernobstbäume (Apfel / Birne) schneide ich ab Blattfall den ganzen Winter.
    (ausgenommen extrem kalte Zeiten) Junge und schwach wachsende Bäume schneide ich im März bis Anfang April, weil sie frostanfälliger sind als ihre älteren Artgenossen.

    Dank
    Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich bedanken für Ihre Unterstützung beim Aufbau meines Kundenkreises. Mit Ihren Empfehlungen haben Sie die gute Ausbreitung meines Angebotes wesentlich mit gestaltet.
    Es ist mir auch in Zukunft ein Anliegen, Ihre Wünsche und meine Fachkenntnisse möglichst optimal zu verbinden.

    Ich wünsche Ihnen einen schönen Herbst und grüße Sie freundlich


    Walter Bühler


     


     


    Obstbaum Post 2002

    Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

    Vorbei, mit von Hand adressierten Umschlägen. Die Post nimmt sie nicht mehr als Infopost an.
    Adressieren am Computer hat noch so seine Tücken. Es wird jedesmal besser gehen.

    Eigentlich haben die vielen Blüten im Frühjahr reiche Ernte erwarten lassen.
    Durch die lang anhaltende kalte Witterung konnten die Insekten aber nicht fliegen und so blieben viele Blüten an den früh und mittelfrüh blühenden Bäumen unbefruchtet. Nur die spät blühenden Sorten konnten befruchtet werden.

    Nach der nicht befruchteten Blüte waren die Bäume ziemlich verwirrt, was sich in einer vorübergehenden grösseren Anfälligkeit für Blattinfektionen gezeigt hat.
    Die widerstandsfähigeren Sorten haben sich wieder gut erholt und teilweise übermässig viel Jungholz gebildet.
    Die anderen Sorten werden eher einen frühen Blattfall haben in diesem Jahr.

    So ist jedes Obstjahr ein neues Abenteuer, auch für mich als Obstbaumschneider.
    Orientiere ich doch meinen Schnitt nicht nur an der Vergangenheit des Baumes, sondern auch an dem, was im nächsten Jahr zu erwarten ist.

    Der Birnengitterrost schädigt seit einigen Jahren die Birnbäume und die Früchte so sehr, dass er als Fruchtbaum im Hausgarten nicht mehr zu halten ist.
    Wir können uns am Birnbaum als Vogelbaum freuen und an den leuchtend orangen Farbtupfern auf den Blättern.
    Wenn Sie sich über den Baum nur noch ärgern, ist es besser, wenn er gefällt wird.
    Auf jeden Fall sollten zur Zeit keine Birnbäume gepflanzt werden.
    Seit in den Hausgärten Zierwachholder gepflanzt werden, die dem Gitterrostpilz als Winterquartier dienen, ist seine Ausbreitung in Hausgärten nicht mehr aufzuhalten.


    Mein Angebot:

  • Obstbaumschnitt bleibt nach wie vor mein Spezialgebiet.
  • Die Obstbaumschnitt Kurse finden auch immer mehr Zuspruch.
  • Schnittholz kann ich auf Wunsch aufräumen und im Kompostierwerk Niemark entsorgen.
  • In Kooperation mit Kletterspezialisten kann ich auch Kronenentlastungen oder Fällungen
    von Grossbäumen an schwierigen Standorten durchführen.
  • Mit einem Garten- und Landschaftsbauer zusammen kann ich Neu auch erweiterte Gartenarbeiten ausführen.

    Gerne übernehme ich auch in diesem Winter - nach Bedarf - die Pflege Ihrer Obstbäume.

    Ich werde Sie im Verlauf des Winters anrufen.
    Wenn Sie in diesem Winter Ihre Bäume geschnitten haben möchten, können wir dann einen Termin vereinbaren.
    Möchten Sie vor meinem Anruf Ihre Bäume geschnitten haben, rufen Sie mich einfach an.


    Ich grüße Sie freundlich und bin interessiert, wie es Ihnen mit Ihren Bäumen im Jahreslauf ergangen ist.

     



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